Archiv für die Kategorie 'Wein selbstgemacht'

Juli der Kirschweinmonat

Mittwoch, 15. Juli 2009

Kirschmaische2009

Kirschen2009

Erste Bilder der Kirschernte 2009 mit dem Maischeansatz verteilt auf zwei Behältnisse. Insgesamt haben wir 12,5 kg Kirschen geerntet, entkernt und daraus ca. 11 kg Maische Ansatz gewonnen. Inzwischen blubbert der Ansatz recht fröhlich und wird heute vom Trester getrennt.

Wein am Haus und im Garten

Mittwoch, 04. Februar 2009

weinreben.jpg

Möchte man im eigenen Garten Wein anbauen, dann findet man auf dieser Seite nützliche Tipps und Ratschläge:

Weinstock am Haus und im Garten von der Bayrischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau

Honigwein 2008

Samstag, 24. Mai 2008

Honigwein 2008Zugegeben, besonders lecker sieht der neue Ansatz des Honigweins 2008 nicht aus. Oben im Schaum schwimmen aber bereits Zimtstangen und sechs Nelken, die für den guten Geschmack sorgen sollen. Und wie ich hörte kann man aus Met (wenn ich ihn diesmal gründlich von der Hefe trenne) auch durch die Zugabe von Kirschsaft “Wikingerblut” kredenzen. Für die Leser, die nicht vor einer Nachahmung zurückschrecken, hier das Rezept:

- 3 kg Bienenhonig
- 8 Liter Wasser
- 4 g Hefenährsalz
- 40 g Milchsäure
- 10 g Weizenmehl
- Reinzuchthefe

Das Wasser zusammen mit dem Honig auf einer Herdplatte bei ca. 50 ° C vollständig auflösen und anschließend wieder auf ca. 25 ° C abkühlen lassen. Danach einfach die restlichen Zutaten dazugeben, unterrühren und alles in ein Gärgefäß abfüllen. Bei mir dauerte es nur einen Tag und die Mischung fing bereits mit der Umwandlung des Zuckers an.

Joheidi 2007

Donnerstag, 17. Januar 2008

Joheidi 2007 WeinetikettUnser Joheidi 2007 Fruchtwein ist fertig! Angesetzt und vergohren als Maischegährung aus Johannisbeeren und Heidelbeeren, fragten wir uns, ob es möglich ist, das Bukett direkt zu erzeugen, welches sonst immer als Randerscheinung bei Weinverkostungen hervorgehoben wird: Dunkle Beeren. Ich meine, es ist uns gelungen!
Der Wein ist trocken und duftet verführerisch nach beiden Früchten und sieht fast wie ein erwachsener Rotwein aus. Aber er riecht nicht nur fantastisch, er schmeckt auch so! Er braucht keine Standzeit im Dekanter sonst sind die Fruchtaromen bereits verflogen. Ein schöner Gruß des vergangenen Sommers. ;-) Rezept folgt…

Heidelbeer-Johannisbeer-Wein (Das Vorspiel)

Mittwoch, 15. August 2007

Was verbindet Heidelbeeren und rote Johannisbeeren untrennbar? -

Konfitüre? – Auch sehr lecker!
Dessert? – Hhhhmmm!
WEIN? – Ja!

Wir haben es getan: nach mühevoller Kleinarbeit unseres stillen Teilhabers an der Weinherstellung (die Beeren mussten ja a) im Wald gesucht und b) im Garten gepflückt und gelesen werden) suchten wir nach einem Rezept, um einen vortrefflichen Fruchtwein anzusetzen, der einem Bordeaux gleichkommt. (Man muss ja schließlich ein bisschen “trommeln”!)

Gärtopf mit “Ersatzdeckel”Man nehme für den Ansatz:
4,00 kg Früchte (halb und halb Heidelbeeren und rote Johannisbeeren )-zerpressen, zerstampfen oder ähnliches
5 Nährsalztabletten
1 Fläschchen Hefekultur (wir haben Bordeaux genommen)
8 g Antigel (damit der Saft sich besser aus den Früchten löst)

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Erste Fremdbewertung Apfelwein Nr.1

Donnerstag, 14. Juni 2007

Gespannt erwarteten wir die erste Bewertung unseres Apfelweines Nr. 1, den goldgelben süffigen Durstlöscher, durch eine unabhängige Person mit feinem Gaumen – sehr fruchtig, mild, angenehm herb im Abgang, nach unseren Kategorien bekommt der Wein von ihm 7 Punkte! Es erfüllt uns mit Stolz. Wie wunderbar muss dieses Gefühl für Winzer sein!?

Honigwein Starterkultur

Samstag, 28. April 2007

Honigwein StarterkulturAb geht’s in die zweite Runde der Hongweinherstellung. Aus den Erfahrungen [1] [2] mit unseren Kleinstproduktionen von Apfel- und Honigwein gelernt, wurde von mir heute zuallererst eine Starterkultur in einer Weinflasche angesetzt. Die Flasche ist zu 3/4 mit Apfelsaft und mit 5 g Reinzuchttrockenhefe Typ “Bouquet” angesetzt. Diesen sehr einfachen Ansatz für eine Starterkultur habe ich hier auf Seite 8 gefunden. Wer möchte, kann seine Kultur auch alle zwei Tage mit 1/2 Teelöffel Zucker zusätzlich “füttern”. Bei meiner Variante müsste es nach 2-3 Tagen in meiner Flasche zu schäumen beginnen und nach 1-2 weiteren Tagen richtig stürmisch zugehen. Mein Plan ist nur ca. 80% dieses Starterkultur für den neuen Ansatz von Honigwein zu nehmen und Rest für eine spätere Verwendung kühl zu lagern. Mal sehen, ob der Met diesmal besser gelingt.

Hefe in Teebeuteln

Freitag, 20. April 2007

Warum eigentlich machen wir uns die ganze Arbeit mit dem Apfelwein, wenn es auch einfacher geht? Einfach literweise naturtrüben Apfelsaft vom Discounter gekauft und Cavini hinein und schon kann man nach ein bis zwei Tagen gänzlich ohne mühevolles Umstechen und monatelangem Bangen den Apfelwein verkosten. Den Ausdruck “Hefe in Teebeuteln” las ich bei Chefkoch und fand ihn einfach treffend für diese lustige und innovative Idee. Kann diese Technik eigentlich auch für Großproduktionen eingesetzt werden? Kann man auf diese Art und Weise auch üblichen Weiß- oder Rotwein herstellen?

Apfelwein 2006

Donnerstag, 19. April 2007

Apfelwein 2006Zugegeben, es ist schwer seinen eigenen Wein zu beurteilen. Da schwingt soviel mit: 2 mal 10 kg Äpfel schälen, das Warten und Zittern, wird er was? Bleibt er trübe wie unser zweiter Wein derzeit noch ist? Dann der Anblick der wundervollen klaren, goldgelben Farbe. Kann ich da noch objektiv einen Geschmack beurteilen? Aber ich möchte behaupten er ist uns gelungen. Ich gebe ihm süffige 7 Punkte. Er hat diese Kombination aus Säure und ganz feiner Restsüße, die ich so mag. Gekühlt schmeckt er mir am besten. Elf Flaschen sind es geworden. Eine musste schon dran glauben. :-)

Goldgelb wie die Herbstsonne…

Montag, 26. März 2007

Apfelwein zweiter AbstichAm 18.3. wollten wir ursprünglich schon den ersten unserer angesetzten Weine auf Flaschen abfüllen, verkorken und natürlich auch verkosten, aber er ist selbst nach dem zweiten Umstich noch zu trübe. Es haben sich wieder viel Hefe und Trübstoffe auf dem Boden abgesetzt. Klärung und Geduld sind wieder gefragt.

Wie überraschte uns da der zweite Ansatz, aus dem schon nach dem ersten Umstich ein wundervoll goldgelber und klarer Apfelwein (siehe Bild) geworden ist. Wir haben ihn vom Bodensatz abgezogen und wollen ihm noch ein paar Wochen Ruhe schenken. Die Restsüße, die er noch nach dem ersten Umstich hatte, ist trotz keiner neu einsetzenden Gährung verschwunden. Er hat volles Bukett, kaum Süße, ein wundervolle Farbe und einen sehr guten Geschmack. Bald ist es soweit! Das Warten hat sich gelohnt! :-)