Ende gut, alles gut
Mittwoch, 30. Mai 2007
Nach einem erneuten Versuch, italienische Weine zu erobern – dieses Mal mit Hauswein aus Venetien beim Italiener (so gut das Essen schmeckte, proportional umgekehrt waren die Weine schlecht) – blieben zwei grundlegende Erkenntnisse:
1. Pinot Grigio ist noch schlechter als unser selbstgekelterter Apfelwein Nr. 2 (Beitrag folgt).
2. Wieso können italienische Restaurants mit ausgezeichneter Küche nicht annähernd ebenso gute Weine anbieten?
Wieder zu Hause angekommen, verlangte der Abend nach einer Wiedergutmachung, nach einem guten Ausklang. Ein Franzose sollte ihn bieten – “Le Chátaigner – Domaine de la Citadelle 2005“, ein Cuvée bestehend aus Syrah 50%, Grenache 30%, Cinsault 10% und Carignan 10%.
Blumiges fruchtiges Bukett, dunkle Beeren, vielleicht etwas in Richtung Walderdbeeren, schokoladig, gehaltvolle Tannine. Ist da etwa auch Kokos mit im Spiel?
Eine Gaumenfreude nach soviel Zungenschmerz! Wie eine Sommerbrise dieser frische Franzose! Aus unserer Laune heraus geben wir ihm 7 Punkte! Für einen vernünftigen Preis im Weinhandel gibt es ein gutes Stöffchen!
Vive la France!

